Palliativ-Portal
Palliativakademie Bamberg
Sternenkinder – die etwas andere Bestattung
Workshop für Bestatter, Mitarbeiter|innen in Bestattungsinstituten,…
Donnerstag
18.10.2018 | 9:30 - 17:00 Uhr


Wird ein Kind still geboren oder verstirbt kurz nach der Geburt, dann brauchen Eltern für den Weg der Bestattung einmal mehr einen „Fels in der Brandung“. Dies ist ist oft der Bestatter.

Was brauchen Eltern in solchen Situationen? Warum können Bestatter hier „heilsame“ Arbeit tun?

Dies sind nur zwei von vielen Fragen und Anregungen, denen an diesem Tag Raum gegeben wird. Wo normalerweise Taufgespräche stattfinden, müssen betroffene Familien sich mit der Bestattung des eigenen Kindes auseinandersetzen. Auch für die Bestatter ist diese Art der Arbeit eine ganz besondere Herausforderung und doch kann hier in einem geschützten und achtsamen Raum viel Heilsames für die Familien entstehen. In dieser besonderen Schwellenzeit gilt es, das bis dahin leere Gefäß mit Ritualen und Erinnerungen zu füllen. Doch auch die Töne zwischen den Tönen dürfen anders klingen.

Was brauchen Eltern wirklich und was auf keinen Fall…..all dies werden wir gemeinsam erarbeiten und mit neuen Ideen, Werkzeugen und Impulsen füllen.

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Sternenkinderbegleitung
Workshop für Trauerbegleiter, Kinderhospizdienste, ambulante Dienste
Freitag
19.10.2018 | 9:30 - 17:00 Uhr


Stirbt ein Kind noch im Mutterleib oder kurz nach der Geburt bringt das auch für bereits ausgebildete Trauerbgleiter/innen ganz besondere Herausforderungen mit sich. Die anschliessende Begleitung zuhause oder in speziellen Trauergruppen hat den Fokus immer auf der Begleitung des gesamten Familiensystems. Hie braucht es ganz individuelles, den einzelnen Familienmitgliedern angepasstes Werkzeug, das es in diesem Workshop gilt gemeinsam zu erarbeiten.

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Stille Geburt und Sternenkinder
Kostenfreier Infoabend für Hebammen, Gynäkologen, Pflegepersonal, Seelsorger, Sozialarbeiter, …
Freitag
19.10.2018 | 19:00 - 21:00 Uhr


Stille Geburten in Kliniken machen vielerorts noch immer sehr unsicher.

  • Wie empfange ich betroffen Familien?
  • Wie gehe ich im Klinkalltag mit ihnen um?
  • Wie kann uns in der Klinik trotz all den erschwerten Umständen eine gute Begleitung für die Familien gelingen?

Für all diese Fragen soll raum sein an diesem Infoabend. Lassen Sie uns miteinander ins Gespräch gehen.

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Kindertrauerbegleitung in palliativen Familien
Workshop für SAPV-Teams, Hospizvereine, ambul. Pflegedienste, …
Samstag
20.10.2018 | 9:30 - 17:00 Uhr


Ist ein Familienmitglied lebensverkürzt erkrankt ist auch für die Kinder im Familiensystem absoluter Ausnahmezustand. Die Leichtigkeit und Unbekümmertheit ihrer Kindheit ist oft von einer Sekunde auf die andere beendet. Kinder trauern anders als wir Erwachsenen und brauchen in solchen Lebenssituationen Halt und absolute Sicherheit. Doch, wie beziehen wir Kinder in diesen Lebensprozess auf eine gesunde Art und Weise ein? Kinder am Kranken, Sterbe,-und am Totenbett, auf Beerdigungen und Trauerfeiern….ist DAS der richtige Weg? Oder zerstöre ich durch solche Entscheidungen die zarten Kidnerseelen? All diesen Fragen wollen wir an diesem Tag Raum geben, sie füllen mit gesunden Werkzeugen der Trauerbegleitung, mit kleinen Ritualen für den Alltag, damit auch die Kleinsten auf diesem Weg starke Begleiter an ihrer Seite haben.

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Im Detail:
  • Kosten: 110,00 EUR (pro Workshop)
  • Die Anzahl der Teilnehmer für die Workshops ist auf 12 begrenzt.
  • Verbindliche Anmeldung zu den Einzelveranstaltungen jeweils bis zum 01.Oktober.2018.
Referentin: Helga Schmidtke

Leitung Sternenkinderzentrum in Reinheim, Krankenschwester, Päd. pall. care und Pall. care Pflegefachkraft, Kinder-, Jugendund Familientrauerbegleiterin, Dozentin, Doula

Warum ich wurde, was ich bin.

Weil das Leben mich genau hierher an diesen Platz geführt hat und weil der Tod mit allem was dazu gehört mich schon immer fasziniert hat.

Wie ich wurde, was ich bin.

Ganz klassisch von der Pike auf habe ich den Beruf der Krankenschwester erlernt und mir im Laufe der Jahre durch verschiedene Fachausbildungen unterschiedliches “Werkzeug“ in meinen Koffer packen dürfen. Die Grundvoraussetzung war aber, glaube ich, das ich irgendwann einmal die Entscheidung getroffen habe, mich mit meinem eigenen Tod, meiner eigenen Sterblichkeit und meiner eigenen Trauer auseinanderzusetzen. Und dieser Prozess dauert bis heute an.

Wie meine erste Begegnung mit Sterben und Tod für mich war und wie mich die Beschäftigung damit in meinem Leben beeinflusst.

Der Tod meiner Uroma. Und die Tatsache nicht auf die Beerdigung zu dürfen. Etwas, das ich sehr lange nicht verstanden habe. Ich lebe mehr „im Moment“, was für die meisten Menschen in meinem Umfeld sehr oft eine große Herausforderung ist. Viele Dinge sind einfach nicht mehr wichtig und haben auch keinen Platz mehr in meinem Leben.

www.kyowa-kirin.com
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Inhaltlich verantwortlich: Dr. med. Jörg Cuno | www.palliativ-portal.de
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